Liebe Freunde, Helfer und Unterstützer des Naturnahen Spielraum „Paradies“, liebe Kinder,

Der gemeinnützige Verein LILOFEE e. V. hat Ende letzter Woche mit Unterstützung des städtischen Bauhof die erforderlichen, gemäß Bundesnaturschutzgesetz nur im Zeitraum vom 1. Okt. bis 28./29. Febr. größeren Rückschnitte an den Sträuchern und Bäumen beendet. Wir sind z.Zt. in verschiedenen Zweier-Teams (Corona gerecht!) mit der Entastung und Transport zu den Lagerplätzen beschäftigt und das wird auch noch bis Ende März andauern. Die Kinder freuen sich über das Baumaterial, welches wir auf verschiedene Längen kürzen und der Hütten/TIPI-Bau der "Kleinen Oppenheimer Baumeister/innen" geht voran. Egal ob Jungen oder Mädchen, Mütter/Väter mit den ganz Kleinen und Familien, alle finden in dem großen Areal des Naturnahen Spielraum "Paradies" ihr "Eckchen". Ein sehr großes Lob an die Kinder: ..... an euren Hütten/TIPIS haben wir beim Müll einsammeln nichts gefunden, schade, dass das die "großen Kinder/Jugendliche" nicht können oder kapieren! Dutzende Kaffeefilter und Teebeutel haben im Paradies nichts verloren, vergammeltes Gemüse wird in der Biotonne entsorgt und nicht an der Einfriedung.

Fröhliche, glückliche Kinder bestätigen unser oft mühevolles Arbeiten, aber wir tun dies gerne.

Eure LILOFEE’s  

LILOFEE e. V.

www.lilofee.org


Bericht in Rhein-Selz-Highlights

Ein sehr schöner Bericht über Spielplätze in der Region und damit auch über das Paradies findet Ihr unter diesem Link.


 

Nistkästen für das Paradies

Vögel haben es in unserer Umwelt immer schwerer geeignete Nistplätze zu finden. Im Paradies haben Vögel vielfältige Möglichkeiten, ihr Nest zu bauen. Wer im Paradies auf Vogelbeobachtung geht, kann bestätigen, dass diese Möglichkeiten von den Vögeln genutzt werden. Gerade im Herbst, wenn die Blätter fallen, sieht man Nester in Sträuchern und Bäumen. Um Vögel bei ihrer Nestsuche zu unterstützen hat der Verein Lilofee e. V. das Projekt „Vogelhäuschen“ gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten Oppenheim sollen Nisthilfen gebaut und anschließend im Paradies aufgehängt werden. Der Verein hat dazu Bausätze angeschafft und dem Naturkindergarten übergeben. Die Kinder bauen mit ihren Eltern die Bausätze zusammen. Falls die Einschränkungen durch Corona dies zulässt, werden die Nisthilfen in einer gemeinsamen Aktion im Paradies aufgehängt. Unterstützt wird die Aktion durch fachliche Beratung von Nikolaus Strupp vom Nabu Rhein-Selz. Wir hoffen, dass die neuen „Wohnungen“ im nächsten Frühjahr gut genutzt werden und die Kinder ein lebhaftes Geschehen um die Nisthilfen beobachten können.

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  Übergabe der Nisthilfe an den Leiter des Naturkindergartens Stefan Landfried durch Oliver Maulhardt (Vorstand Lilefee e. V.) v.r.n.l.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 

 
 
 



 

 



 

 

„Paradies“ wieder ein Paradies für Vögel

Durch das notwendige Zurückdrängen vor allem der Brombeerhecken im letzten Jahr, war der naturnahe Spielraum kein idealer Platz für Vögel. Im frei gewordenen Raum haben in diesem Jahr viele Pflanzen ihre Chance genutzt und sind aus ihrem Nischendasein erwacht. Befreit von einschnürenden Brombeeren und Kletterpflanzen konnten sie sich frei entwickeln. Die neue Pflanzenvielfalt bietet vielen verschiedenen Tieren Nahrung und Raum zum Leben. Bei weiteren Maßnahmen muss darauf geachtet werden, dass diese Entwicklung nicht unnötig gestört wird. Spielende Kinder, Familien, Jung und Alt können sich dann an einem besonderen Ort der Natur erfreuen. Ein Artikel des Nabu kann dazu einige weitere Anregungen speziell für ein Vögelparadies bieten.

Neben einer reichen Vielfalt an wilden Pflanzen und Tieren sind aber auch spielenden Kinder, die ihre Hütten bauen, untrennbar mit dem Paradies verbunden. Kinder und Jugendliche können Erfahrungen machen, die im häuslichen Garten, auf dem Sport- oder Spielplatz nicht möglich sind. Da sich die Hüttenlandschaft und auch die nachwachsende Natur ständig verändern, finden sich auf den Wegen und Wiesen Äste, Stöcke und auch Löcher, die von Wildschweinen gegraben wurden. Ein barrierefreies Paradies ist deshalb nicht möglich und auch nicht wünschenswert.


 

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